Alwine Henniges (1892-1964)

Alwine Henniges (geb. Janecke) wurde am 11. Juli 1892 in Friedrichsfleiß geboren. Ihr Ehemann Albert Henniges war "Kernmacher". Für Alwine Henniges war auf der Wahlliste kein Beruf, sondern der Status "Ehefrau" angegeben.  Albert und Alwine Henniges wohnten in der Bahnhofstraße 13. 1930 bekamen sie eine Tochter.
Die Sozialdemokratin Alwine Henniges war schon vor ihrem Stadtverordnetenmandat als "Bürgerin" in der Wohlfahrtsdeputation kommunalpolitisch aktiv. 1924 zog sie dann für die SPD in die Stadtverordnetenversammlung ein. Sie hatte auf dem 9. Listenplatz kandidiert, ihr Ehemann auf dem 12. Platz, womit er ein Mandat knapp verpasste. Als gewählte Stadtverordnete war Alwine Henniges in der Forst- und Gartenbaukommission, Schulkommission und Wohlfahrtskommission tätig. Daneben war sie Mitglied mehrerer Deputationen. Im November 1926 legte sie aus unbekannten Gründen ihr Amt nieder.
Alwine Henniges starb am 23. Juni 1964 in Stendal.

 

Quellen:
- Stadtarchiv Stendal: Personenstandsaufnahme 1948; Protokolle der Stadtverordnetenversammlung 1922-1928; K I 3 53 Angelegenheiten der Stadtverordnetenversammlung; Protokolle der Stadtverordnetenversammlung 1922-1928; K I 3 58 Stadtverordnetenwahlen 1924-1935

Letzte Änderung: 24.01.2026 -
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