Martha Hunstock (o.D.)

Die Kommunistin Martha Hunstock wurde 1924 als erste und einzige Frau ins Stadtparlament Eislebens gewählt. Sie kandidierte auf dem vierten Listenplatz der Kommunistischen Partei. Sie war Hausfrau und wohnte in der Casseler Straße 32.

Als gewählte Stadtverordnete war Martha Hunstock Mitglied der Gesundheitskommission, des Ausschusses für die Säuglingsfürsorgestelle, der Wohnungs-Zuteilungskommission und der Schuldeputation. Sie setzte sich zusammen mit ihrer kommunistischen Fraktion im Stadtparlament dafür ein, dass sich die Lebensbedingungen der städtischen Bevölkerung verbesserten.

Im September 1927 schied sie wegen zu hoher Arbeitsbelastung aus der Stadtverordnetenversammlung aus. Weiteres ist über Martha Hunstock nicht bekannt. Ihre Lebensdaten konnten nicht ermittelt werden.

 

Quellen:
- Stadtarchiv Eisleben: D IV 28 Stadtverordnetenwahlen 1924; C III 143 Niederschriften der Stadtverordnetenversammlung 1923-1925

Letzte Änderung: 30.09.2025 -
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