Marie Schade (o.D.)
Für die erste Stadtverordnetenwahl in Gardelegen am 2. März 1919 trat Marie Schade auf dem fünften Platz der sozialdemokratischen "Liste Söhle" an und zog zunächst als erste und einzige Frau ins Stadtparlament ein. Sie war verheiratet, eine Wohnadresse konnte nicht ermittelt werden.
Als Stadtverordnete wurde Marie Schade in die Armenkommission, in den Vorstand der Haushaltungsschule, in die Wohnungskommission und in den Waisenrat gewählt. Nach Ablauf der Wahlperiode kandidierte sie nicht erneut. Weiteres ist über Marie Schade nicht bekannt. Ihre Lebensdaten konnten nicht ermittelt werden.
Quellen:
- Stadtarchiv Gardelegen: Protokollbuch der Stadtverordnetenversammlung Gardelegen 1916-1922
- Kreis-Anzeiger. Amtliches Kreisblatt für den Kreis Gardelegen, 25.2.1919, S. 3
