Agnes Felber (o.D.)
Die Sozialbeamtin Agnes Felber war unverheiratet. Sie wohnte in der Zeitzerstraße 12. Ihre Lebensdaten konnten nicht ermittelt werden.
Agnes Felber kandidierte zur ersten Stadtverordnetenwahl 1919 auf dem 13. Listenplatz der bürgerlichen Liste Sprenger. Sie war Mitglieder der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP). Sie wurde nicht direkt gewählt, rückte jedoch im Jahr 1921 ins Stadtparlament nach. Über ihre Tätigkeit im Stadtparlament ist nur wenig bekannt. Es ist eine Wortmeldung von ihr in einer Debatte zur Einrichtung eines städtischen Jugendamtes überliefert, in der sie sich dafür aussprach, die Gesetzesregelungen auf Reichsebene abzuwarten. Sie setzte sich außerdem für die Aufrechterhaltung einer Kindertagesstätte im Stadtviertel Neustadt ein. Außerdem setzte sie sich für einen städtischen Beamten ein, der ein Gesuch für Frühverrentung gestellt hatte, da dieser ein Parteikollege von ihr war. Im Dezember 1923 legte Agnes Felber ihr Stadtverordnetenmandat nieder. Über ihr weiteres politisches Wirken ist nichts bekannt. Sie trat zu keiner Kommunalwahl mehr als Kandidatin an.
Quellen:
- Stadtarchiv Weißenfels: A II 909 Sitzungsbericht der Stadtverordneten-Versammlung 1921/22; A II 913 Beschlüsse der Stadtverordneten-Versammlung 1924
