Emma Roßberger (o.D.)

Die "Kriegswitwe" Emma Roßberger wohnte in Weißenfels in der Wielandstraße 37. Zur ersten Stadtverordnetenwahl am 23. Februar 1919 kandidierte sie auf dem 13. Listenplatz für die Unabhängige Sozialdemokratische Partei (USPD) und zog direkt ins Stadtparlament ein. Hier war sie unter anderem in der Abteilung für Gesuche und Geschäftsordnung, in der Abteilung für Armensachen und in der für Schlussrechnungswesen tätig. Im Jahr 1920 legte Emma Roßberger ihr Mandat nieder. Über ihren weiteren Lebensweg ist nichts bekannt. Ihre Lebensdaten konnten nicht ermittelt werden.

 

Quellen:
- Weißenfelser Tageblatt
- Stadtarchiv Weißenfels: A II 881 Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung 1919; A II 904 Stadtverordneten-Versammlung (Beschlüsse) 1919/1

Letzte Änderung: 02.10.2025 -
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