Emilie Bürkner (1886-1958)
Emilie Bürkner (geb. Keller) wurde am 16. August 1886 in Pobzig/Niendorf geboren. Sie heiratete 1906 den Schlosser Paul Bürkner. Emilie Bürkner bekam acht Kinder. Die Familie lebte in der Wallstraße 42. Emilie Bürkner war die Frau mit der längsten Mandatszeit im Köthener Stadtparlament. Sie wurde 1920 nachnominiert und zu den regulären Wahlen 1921, 1924, 1927 und 1931 wiedergewählt. Dabei stand sie im Wechsel auf dem fünften oder neunten Listenplatz der SPD, stets als bestplatzierte Frau. Sie war in der Armendeputation, in der Kleinackerverteilungs-Deputation und im Fürsorge-Ausschuss tätig. Emilie Bürkner starb am 16. Juni 1958 in Köthen.
Quellen: Stadtarchiv Köthen: 0/774/G34 Wahl der Abteilungen und Deputationen des Gemeinderats, 0/1020/G45 Einführung und Verabschiedung von Stadtverordneten, Sterbebuch 1958 011.3/87, Todesanzeigen 1958 10/741/D124; Adressbuch der Stadt Köthen 1925.
